Von unbändigem Witz war Michael Niavarani schon seit seinen Anfängen. Ob als Persiflage von Hugo Portisch oder von Maxi Böhm, ob als „Ausländer-Inländer-Taxifahrer“ oder als 147. Reinkarnation seiner selbst. Als Hans Krankl und Peter Elstner kommentieren Niavarani und Viktor Gernot das Neujahrskonzert „Lorin Maazel gegen die Wiener Philharmoniker“ und beim gemeinsamen Wassertreten entdecken sie den Sinn des Lebens („Dieses Nirvana ist ja wesentlich weiter weg als Zakyntos – von Wien aus.“) Auch in einer bodenständigen Familie, bei der Spiras Alltagsgeschichten vorbeischauen, ist Nia zu Gast: „Früher waren wir primitive Proleten, heute sind wir authentisch, danke Frau Spira!“ Als Leutnant des österreichischen Bundesheeres mit schönem südkärntner Akzent erläutert Nia die Aufstellung der Truppen zu Slowenien. Er verkauft „Stoff“ am Karlsplatz – Stoff für Drehbücher – und besucht eine Bankfiliale, die eine Samenbank ist.