In den beiden großen Weltkriegen spielten vor allem die Pferde trotz fortschreitender Motorisierung und Entwicklung neuer Waffentechniken eine entscheidende Rolle. Allein die deutschen Truppen zogen mit rund 5 Millionen Schlachtrössern in den Kampf. Kaum die Hälfte der Tiere überlebte. Sie verendeten im Kugelhagel der Maschinengewehre, wurden von Granaten zerfetzt, starben an Erschöpfung, Wunden und Infektionskrankheiten.
Die Dokumentation gibt Einblicke in die schwierige Versorgung an der Front und widmet sich der Frage nach dem gesellschaftlichen und kulturellen Umgang mit tierischen Frontgefährten: von der individuellen Auszeichnung bis zur Errichtung von Denkmälern und Monumenten.