Melanie (40) und Carsten (38) lernen sich im Jahr 2000 kennen, 2003 heiraten die beiden. Zunächst geht Melanie mit Carsten in die USA. Carsten beendet in Boston sein Studium und arbeitet anschließend in Neuengland als Pastor. 2005 und 2006 kommen die ersten Kinder der beiden auf die Welt: Philipp Dominik und Titus Timothy. Das Leben der Familie scheint perfekt, wäre da nicht Melanies Erkrankung. Schon 1998, als Melanie 21 Jahre alt ist, bekommt sie die niederschmetternde Diagnose: Multiple Sklerose. Zunächst setzt sie sich mit der Erkrankung überhaupt nicht auseinander, Melanie will es einfach nicht wahrhaben. Zumal die Krankheit, wie bei den meisten Patienten, sehr langsam beginnt. Erst einige Jahre später erleidet Melanie ihren ersten Schub. Nach der Geburt von Philipp bekommt die zweifache Mutter den nächsten Schub. Ihre Symptome verschlimmern sich. Die Familie beschließt nach Deutschland zurückzukehren und zieht 2010 nach Königstein. Dort will Melanie sich um die Renovierung ihres alten Hauses kümmern. Doch dann bekommt die mittlerweile dreifache Mutter ihren nächsten Schub – der gleichzeitig auch der bisher schwerste ist. Seitdem kann Melanie keine längeren Strecken mehr laufen, sie humpelt, hat Gedächtnis- und Sprachprobleme. Um die Familie zu unterstützen, ist regelmäßig Melanies Mutter Erica zu Besuch. Sie wohnt in einem kleinen Gästezimmerchen. Auch für Erica wünscht sich die Familie mehr Platz und einen schöneren Raum. Die beiden großen Kinder teilen sich derzeit ein Zimmer mit Hochbett und hätten gerne jeweils ihren eigenen Bereich. Um Melanie die Hausarbeit zu erleichtern, ist zudem eine neue Küche nötig. Das Team von „Zuhause im Glück“ reist an, um der Familie zu helfen.