All Seasons

Season 1

  • S01E01 Platz ins Geschäft

    • April 30, 2026
    • Das Erste

    Xatars Ehefrau Farvah und sein letzter Geschäftsführer Tobi erinnern sich an einen prägenden Moment: Im Frühjahr 2024 war es dem „Baba aller Babas“ gelungen, seine Lieder auf die Bühne der Elbphilharmonie in Hamburg zu bringen. Dort sieht man Xatar backstage an einem Flügel sitzen – etwa ein Jahr nach diesen Aufnahmen war er tot. Jetzt gilt es, seine Hinterlassenschaften zu sortieren: Tobi räumt mit Xatars engen Freunden SSIO und Samy einen Lagerkeller aus. Gemeinsam erinnern sie sich an ihre Jugend im Bonner Viertel Brüser Berg. Schnell wird sichtbar, welche Brüche ihre gemeinsame Geschichte geprägt haben. Farvah beschreibt, wie schwer es für sie war, den Mut für ihre junge Liebe aufzubringen, und wie jäh die Beziehung zu Xatar von einem Verbrechen mit internationaler Dimension ausgebremst wird.

  • S01E02 Alles oder nix

    • April 30, 2026
    • Das Erste

    Die Freunde Xatar und Samy überfallen aus finanzieller Not einen Goldtransporter. Farid Bang versucht während einer Session für das posthum erscheinende Xatar-Album im Gespräch mit Samy eine Antwort auf eine legendäre Frage zu finden: Wo ist das Gold? Eine spektakuläre Flucht führt Xatar und Samy über Moskau in den Irak, wo sie im Gefängnis landen und gefoltert werden. Schließlich werden sie nach Deutschland ausgeliefert und verbüßen lange Haftstrafen. Im Gefängnis arbeitet Xatar an seinem Mythos und nimmt dort das Album „415“ auf, das den Hype um sein Label „Alles oder Nix“ befeuert. Farvah empfindet das Wiedersehen im Knast als ambivalent. Ein paar Jahre später gibt sie Xatar schließlich das Jawort – hinter Gittern.

  • S01E03 Baba aller Babas

    • April 30, 2026
    • Das Erste

    Nach seiner Haftentlassung wird alles, was Xatar anfasst, zu Gold. Er chartet mit zwei Alben auf Platz eins, entdeckt immer neue Top-Künstler und schließt einen Rekord-Deal mit einem New Yorker Musikkonzern ab. Mitten in Köln eröffnet Xatar anschließend den Goldmann Tower: sieben Etagen, 30 Mitarbeitende, in den ersten sechs Monaten sollen 100 Artists unter Vertrag genommen werden. Jetzt scheint alles möglich: Xatar betätigt sich auf immer neuen Geschäftsfeldern, während sein Leben von Fatih Akin fürs Kino verfilmt wird. Schon bald fordert das schiere Tempo von Xatars Leben seinen gesundheitlichen Preis. Während „Rheingold“ auf Platz eins der Kinocharts steht, bricht hinter den Kulissen Xatars Geschäftsimperium zusammen. Ein Insolvenzverwalter wird eingesetzt, um das Durcheinander zu ordnen. Xatar sucht derweil Ruhe und kehrt dorthin zurück, woher er gekommen ist: zu seiner Familie, zu seinen Kindern, zu Samy, auch zur Musik.