Seit jeher waren die Klosterküchen Dreh- und Angelpunkt hinter den Klostermauern: Alles wurde selber angebaut, gehegt, gepflegt und geerntet. Doch die Zeiten haben sich geändert. Da, wo früher Mönche und Nonnen verköstigt wurden, bleiben immer mehr Plätze leer.Und so haben sich die Tore der Klosterküchen weit nach außen geöffnet, wurden neue soziale Aufgaben übernommen. Davon profitieren z. B. Kindergärten und Horte in Volkach oder die Schülerinnen der Klosterschule, die zum Orden der Dillinger Franziskanerinnen gehören. »Ora et labora« – bete und arbeite – die Mönche im Benediktinerkloster Münsterschwarzach versorgen über ihre Klosterküche neben dem Konvent noch ein angeschlossenes Gymnasium, Gästehäuser für Exerzitien-Teilnehmer, immer mehr »Besucher auf Zeit«, das Jugendhaus und Bedürftige mit. Die nahe gelegene Weinstadt Würzburg ist durch viele Kirchen und markante Klosteranlagen geprägt...