Auf den Philippinen ist ein lukratives Geschäft entstanden: die sogenannte Sextortion. Dafür werden Nutzer in Video-Chatrooms heimlich gefilmt und dann mit den Aufnahmen erpresst. Maria Caparas hat diese groß angelegte Erpressungsmethode mitbegründet. Ihre Angestellten überreden in sozialen Medien unter falschen Identitäten andere User zum Sex vor der Kamera. Caparas wurde schon mehrfach verhaftet, kommt aber immer wieder auf freien Fuß. Ohne die sozialen Medien könnte diese Art von Kriminalität nicht existieren. Die Betrüger wählen ihre Opfer gezielt anhand ihrer Profile aus. Maria Caparas baute sich mittels eines Anbieters von Auslandsüberweisungen ihr Erpressungsimperium auf. Die Täter können meist schwer ermittelt werden, und die Opfer sind ihnen schutzlos ausgeliefert. Manche nehmen sich gar aus Scham das Leben.
On doit le concept de sextorsion à une ingénieuse Philippine, Maria Caparas, qui a eu l’idée d’utiliser les chats vidéos coquins en ligne pour soutirer de l’argent à d’imprudents internautes. Chantage et extorsion lui ont permis de se bâtir un petit empire qui n’aurait jamais pu voir le jour sans les réseaux sociaux.