Vor zehn Jahren wanderte die verwöhnte und realitätsfremde High Society-Lady Gloria Almeda (Adele Neuhauser) ins Gefängnis. Es hieß, sie habe einen Killer beauftragt, ihren Gatten Victor (Bernhard Schir) zu ermorden. Niemand glaubte an ihre Unschuld. Im Gefängnis wurde aus der rosa Lebedame die schwarze Witwe Gloria. Gloria lernte zu überleben, sich zu behaupten und aufzusteigen. Vielleicht auch, weil ein einziger Gedanke sie am Leben hielt: Rache! Und sie hatte viel Zeit darüber nachzudenken, wer ihren Mann tatsächlich ermordet hat. Mit einer Fußfessel ist sie nun nach vorzeitiger Entlassung an die noble Familienvilla gebunden. Sowohl ihre Kinder (Fanny Krausz, Manuel Rubey) als auch ihr restliches, durchtriebenes Umfeld (Elena Uhlig, Roland Koch, Andreas Lust) glauben noch immer, dass Gloria einfältig und naiv ist und sie ihr weiterhin Lügengeschichten auftischen können. Gloria lässt die Sippe vorerst in dem Glauben, doch nach und nach setzt sie ihren Racheplan in die Tat um - und si
Glorias Rachefeldzug spitzt sich zu. Rund um Victors Tod gibt es viele Geheimnisse, alle scheinen etwas zu wissen oder verschwiegen zu haben. Gemeinsam mit ihren Verbündeten setzt Gloria (Adele Neuhauser) alle Beteiligten unter Druck. Während Maria (Edita Malovcic) das Vertrauen von Glorias undurchsichtigem Schwager Gaston (Andreas Lust) gewinnt, beobachtet Henny (Lara Mandoki) unbemerkt die Familie rund um Glorias Sohn Severin (Manuel Rubey) innerhalb der Villa. Als nahe dem Anwesen eine weitere Leiche gefunden wird, beginnt Kripo-Ermittlerin Regula Fritsch (Aglaia Szyszkowitz) erstmals an den Ereignissen vor zehn Jahren zu zweifeln. Saß Gloria Almeda tatsächlich unschuldig im Gefängnis? Und falls ja, wer steckt hinter dem Mord an Victor Almeda (Bernhard Schir)?