In der Antike überwogen die heidnischen Vorstellungen. Die Mausoleen wurden in geradezu unglaublichen Grüüen errichtet. Die, die es sich leisten konnten, errichteten ihre Grabstütten an den Hauptstraüen und Plützen ihres Reiches. Im Gegensatz dazu waren die christlichen Grüber abseits und unter der Erde gelegen.
Im Mittelalter wurden Tote aus reichen Familien für die Nachwelt in Stein gemeiüelt. Oder man hat gewaltige Hallen über ihnen errichtet, als Symbol für die überwindbarkeit des Todes. Fresken an den Wünden und Decken in Kirchen zeigen verschiedene Szenen im Umgang mit dem Tod.
Friedhüfe sind Orte des Gedenkens. Der Tod selbst wurde im Laufe der Geschichte hüufig in Szene gesetzt und dargestellt, zum Beispiel am Grabmal von Papst Urban aus dem 17. Jahrhundert.
Die Art und Weise der Bestattung der Toten ist von Epoche zu Epoche und von Land zu Land unterschiedlich. Eines haben die Grabstütten und Mahnmale gemein: die Erinnerung und das Eingedenken an die Verstorbenen. Zu sehen auf Friedhüfen von Paris, Berlin, Wien und Barcelona.