Es herrscht Frühling im größten englischen Wald, dem Kielder-Forest - und das Leben in dieser atemberaubenden Wildnis erwacht: Rothörnchen springen in den Baumwipfeln umher, emsige Fischadler betreiben Brutpflege und Raupen verwandeln sich in Schmetterlinge. Der Frühling im Wald ist eine Zeit des Neubeginns - und auch der einst in England ausgestorbene Baummarder lässt sich diesmal gern blicken.
Im größten englischen Wald, dem Kielder-Forest, ist der Sommer angebrochen: unzählige Orchideen und Wildblumen erblühen dort nun und werden von fleißigen Insekten umschwirrt. Die hier wachsenden Sonnentaugewächse haben Charles Darwin einst fasziniert. Doch auch wilde Ziegen sind hier seit Jahrhunderten beheimatet - ebenso wie die majestätischen Eisvögel, Wühlmäuse und die nimmermüden Waldameisen.
Der angebrochene Herbst verwandelt die Stimmung im größten englischen Wald, dem Kielder-Forest - und die dort beheimateten Wildtiere bereiten sich nun auf die kalte Jahreszeit vor: die Rothörnchen tragen fleißig Vorräte in ihre Verstecke, der Atlantiklachs bricht stromaufwärts zu seiner spektakulären Wanderung auf und im Wald selbst sprießen unzählige Pilze in allen Farben aus dem Boden.
Es herrscht Winter im größten englischen Wald, dem Kielder-Forest - und Schnee und Eis verwandeln diese wilde Landschaft, die zugleich für eine harsche Schönheit und den Überlebenskampf der Tiere steht: denn Rothörnchen suchen nun nach ihren Vorräten, kleine Vögel rangeln um die kargen Nahrungskrümel auf dem Waldboden und die Wasseramsel stürzt sich mutig in kalte Fluten, um nach Beute zu jagen.