Für die ganze Welt ist der Fiat Nuova 500 aus dem Jahr 1957 die Verkörperung Italiens. Nur bei wenigen Fahrzeugen gelingt es, Technologie und liebenswerten Charme so unter ein und derselben Karosserie zu vereinen wie bei diesem großen Kleinwagen.
Die Italiener haben zu ihrer „Bambina“, wie sie ihren Fiat 500 liebevoll nennen, ein ganz spezielles Verhältnis und das noch immer: Der Beginn der Reihe des Fiat 500 steht als Symbol der Massenmotorisierung und bis heute Teil ganz persönlicher Erinnerungen. In den 50er und 60er Jahren wurde der Nachfolger des Fiat 500 Topolino zum Symbol für Italiens industriellen Aufschwung.
Wer sich in Italien damals das erste Auto zulegte, entschied sich fast immer für einen Fiat 500. Und selbst wer keine speziellen Absichten hegte, kam sich im Fiat 500 gelegentlich etwas näher. Doch so klein, wie er von außen aussieht, war der Wagen gar nicht. Der „kleine Italiener“ ist ein wahres Wunder an Sparsamkeit und Vereinfachung. Zu verdanken ist das Meisterwerk der Technik dem Ingenieur Dante Giacosa, dessen Ideen Fiat 40 Jahre lang Erfolg bescherten.
Vergleichbar mit dem Prinzip des Panzers einer Schildkröte, nutzt der Fiat 500 den Platz im Inneren außerordentlich gut aus. Die Raumverteilung verliert keine noch so winzigen Platz im großen Kleinwagen und macht den Fiat 500 zu dem, was er den Italienern und der ganzen Welt bis heute ist: Ein Klassiker, der viele Menschen, berühmte und weniger berühmte, prägte.