Die Geschichte der Verbotenen Stadt beginnt mit einem Thronraub. Prinz Zhudi, als viertgeborener Sohn von der Thronfolge der Ming-Dynastie ausgeschlossen, reißt in einem blutigen Staatsstreich die Macht im Reich der Mitte an sich. 1402 stürzt er den rechtmäßigen Herrscher und lässt sich zum Kaiser von China ausrufen. Fortan führt er den Namen Yongle, „immerwährende Freude“. Zur neuen Hauptstadt macht er seine Residenzstadt Beiping – Beijing. Dort soll der gewaltigste Palast entstehen, den die Welt je gesehen hat – die „Verbotene Stadt“.