Der Berliner Ring schläft nie. Anwohner, Berufskraftfahrer, Zoll und Autobahnpolizei - sie alle sind verbunden mit dem längsten Autobahnring Europas, auch als A10 bekannt. Im Revier in Königs Wusterhausen beginnt um 6:00 Uhr für die Autobahnpolizisten die Zwölf-Stunden-Schicht auf dem südlichen Berliner Ring. Unfälle mit Personenschäden gehören zum Alltag, meist am Ende der zahlreichen Staus auf der A10.
Im zweiten Teil der Dokumentation über Europas längsten Autobahnring begleiten die Macher zunächst die Beamten des Hauptzollamtes Potsdam. Ihr Ziel: Zollkontrolle auf der A10, auf Höhe des Autobahnrastplatzes Uckleysee-Nord. Doch vor der Arbeit liegt der Stau.
Am Berliner Ring ist immer was los. Besonders zu Stoßzeiten stockt der Verkehr massiv. Mit dem Sonnenaufgang kommt für gewöhnlich der Stau zurück. Als Erste entdeckt ihn meist Verkehrsfliegerin Sandra Fritsch, von "Antenne Brandenburg". In ihrer kleinen Cessna kreist sie über der Autobahn und meldet jeden Unfall und jeden Stau sofort an ihre Radiohörer.
Unfallschwerpunkt A10: Mit seinem Abschleppwagen ist Ulf Kanisch seit 28 Jahren auf dem Berliner Ring unterwegs. Er räumt auf, wenn es mal wieder gekracht hat. Die Folgen jeder Karambolage dokumentiert er dabei akribisch mit der Videokamera. Jeder Unfall hat seine ganz eigene Geschichte - im Archiv von Ulf Kanisch.