1968. Felicia hat vom Wirtschaftswunder profitiert und ihre Textilfabrik wieder zu einem florierenden Unternehmen aufgebaut. Zum 50. Geburtstag ihrer Tochter Belle fliegt Felicia in die USA. Doch statt der erwarteten fröhlichen Familienfeier erlebt sie einen Albtraum. Belle, die sich nie richtig in Amerika eingelebt hat, trinkt – zum Entsetzen ihrer Kinder. Ihr Mann Andreas Rathenberg liegt in unversöhnlichem Streit mit seinem Sohn, einem radikalen Gegner des Vietnamkrieges. So kommt Felicias Vorschlag, ihre Enkelkinder Chris und Alexandra nach Deutschland mitzunehmen, zur rechten Zeit. Felicia hat große Pläne. Ihre Enkel sollen später die Fabrik weiterführen. Die jungen Leute aber haben ganz andere Ideen im Kopf. Sie stürzen sich mit ihrer ganzen jugendlichen Kraft in die Studentenunruhen des Jahres 1968. Bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei stirbt Chris. Alexandra kann den Tod des Bruders nicht überwinden. Sie sucht und findet Sicherheit in den Armen des älteren Markus Leonberg, der als Finanzberater für Felicia tätig ist. Sie heiraten. Felicia will Alexandra und Markus die Leitung der Fabrik übertragen. Doch auch Dan Wolff, dem Sohn von Kassandra und Tom Wolff, gehören Anteile. Alexandra und Dan lassen sich mitreißen von Markus’ Ideen und planen, auch ohne Felicias Segen, große Teile der Produktion nach Italien zu verlagern. Auch der Italiener Galuzzo scheint der richtige Partner zu sein. Doch die hochfliegenden Pläne und vor allem die unsägliche Eifersucht von Markus Leonberg stellen die Gemeinsamkeit in Frage. Felicia erhält überraschenden Besuch von ihrer Tochter Susanne. Nach der Verurteilung ihres Mannes Hans Velin hatte sie mit ihrer Tochter Sigrid in Ostdeutschland ein neues Leben angefangen. Die Teilnahme an einer Tagung nutzt sie zu einem heimlichen Treffen mit den Verwandten. Doch nach ihrer Rückkehr wird sie verhaftet. Ihr Besuch ist nicht unentdeckt geblieben, die Stasi wittert Kontakte zu ihrem Schwager Rathenberg, die