Der damalige Generalintendant des ORFs, Thaddäus Podgorski, bezeichnete es lediglich als "Störung der festlichen Stimmung" - für die Wiener Polizei und einige Gäste des Opernballs 1989 hingegen entpuppte sich der Abend als wahrgewordener Alptraum: Über 1.000 Demonstranten bahnten sich ihren Weg zur Oper, um dort gegen den Kapitalismus zu rebellieren. Sicherheitsbeamte und Ballgäste wurden mit Farbe und Molotowcocktails beworfen, Raketen und Knallkörper begleiteten den Mob.